Wundersame Neuvermietung Teil 2

Freitag, 22. April 2016
Wie erwartet meldet sich Eva und teilt die Absage der geplanten Dimensionen-Wanderung mit. Alles kommt zur richtigen Zeit am richtigen Ort! Heute klappt der Termin zum Skypen mit Alexander. Es folgt ein fast halbstündiges interessantes Gespräch. Wir vereinbaren die „Aktion“ zu wiederholen. So bald einer von uns beiden skypen will soll er sich melden. Gut so. Im „Hinterkopf“ meldet sich eine „Stimme“ (?) mit: „die Herren des Freizeitvereins werden sich für die Miete der gesamten Räumlichkeiten entscheiden.“ Ich höre die Botschaft wohl schenke ihr aber keine weitere besondere Beachtung.

 

Gegen Abend mache ich eine Meditation. Sie verläuft ruhig und entspannt. An die Botschaften kann ich mich derzeit nicht bewusst erinnern. Nur so viel: „die Vermietung wird in Ordnung gehen“.  Nun ja, bisher hat sich niemand auf das Inserat im Gemeindeblatt bzw. auf die Anzeige im Internet gemeldet. Um halb acht Uhr läutet mein Handy. Harald, der Obmann des Freizeitvereins ist am Apparat. Oh, doch eine Überraschung. Was wird er wohl zu vermelden haben? Entspannt, sicher dass sich alles zum gemeinsamen Wohle ergibt höre ich seine Worte: „hast du mein E-Mail von letzter Woche erhalten?“ Ich verneine. „Wir haben uns für die große Variante entschieden. Ich habe meine Jungs entsprechend motivieren können!“ Super! Wir klären noch ein paar offene Fragen und vereinbaren den Umzugstermin auf August—September. Also um zwei Monate früher als geplant. Harald freut sich über mein Entgegenkommen. Der frühere Umzugstermin ist in unserem Interesse. Wir können mit der Sanierung des Altbaus wesentlich früher beginnen als „geplant“. Daher eine klare Win-Win-Situation. Danke! Danke! Danke! Damit hat sich die Wahrheit der Botschaft der Geistigen Welt wieder einmal – so wie immer – bestätigt. Danke!

Noch am gleichen Abend stellt sich das Gefühl, die Intuition ein, dass sich die Herren des Freizeitvereins intern nicht mehr einig sind. Ich „sehe“ eine intensive Diskussion, ja einen verbalen Streit. Was soll`s, da liege ich wohl falsch. Hoffentlich!

Ich informiere die Dame der Stadt Hohenems über die abgeschlossene Neuvermietung und storniere die weiteren Inserate. Der Anruf von Harald betreffend Terminvereinbarung zur Klärung der restlichen Vertragsdetails trifft nicht ein. Auch nach einigen Tagen nicht. Seltsam. Langsam aber sicher werde ich unruhig. Ich rufe ihn an. Über seine Worte bin im Grunde genommen nicht besonders verwundert: „wir haben uns gestritten, der Verein wird aufgelöst“. Die Mitteilung fällt Harald sichtlich schwer. War er doch mit vollem Herzen beim Verein.

Also zurück an den Start. Ich gebe die Inserate wieder frei und schalte eine neue Anzeige in einem Internet-Immobilienportal. Wenn schon denn schon. So richtig professionell. Danach passiert einige Tage „nichts“. Endlich eine E-Mail von einem Makler. Wenigstens ein Anfang.

Freitag, 13. Mai

Der Immobilienmakler der sich gestern gemeldet hat kommt um die Räumlichkeiten zu besichtigen. Gut, eigentlich wollte ich die Vermietung „selbst“ machen. Aber wenn sich eine kompetente Firma meldet, steht nichts dagegen einen Makler zu beauftragen. Das Gespräch verläuft erwartungsgemäß. Der Makler verweist auf sieben (!) Interessenten. Nun, das macht mich kurz stutzig. Dies ist wohl nicht wahr. Ich verdränge den Hinweis. Jedenfalls erteile ich dem Makler aus welchen Grund auch immer  – vielleicht aus Ungeduld, mangelndem Vertrauen oder Bequemlichkeit den Vermittlungsauftrag mit Befristung zum 31. Juli. Soll er werken!

Natürlich „hängen“ meine Gedanken immer wieder an der ausstehenden Neuvermietung.

In einem Gespräch im Stadtbauamt erfahre ich dass die Räumlichkeiten bereits für eine Wohnung gewidmet sind. Das ist ja perfekt. In dieser Hinsicht gibt es also grünes Licht.

In den nächsten Tagen passiert in Sachen Neuvermietung nichts. Der Makler meldet sich nicht. Auf die Inserate melden sich nur einige Personen die den Inseratentext offensichtlich nicht richtig gelesen haben und eine Wohnung suchen. Naja, wird schon werden.

Nach zirka zwei Wochen verliere ich die Geduld. Längst hätte sich der Makler mit Interessenten melden müssen. Also schreibe ich ihm eine E-Mail in der ich eindrücklich meine Meinung über den bisherigen Verlauf festhalte. Seine Antwort beinhaltet etliche Ausreden die ich nicht nachvollziehen kann. Von sieben Interessenten natürlich keine „Spur“. Die haben nie existiert. Ein, zwei Interessenten vielleicht. Ich teile dem Makler mit, dass ich meine Aktivitäten parallel zu seinen „Bemühungen“ umgehend wieder aufnehmen werde.

Kurz nach dem Versand der E-Mail meldet sich wieder mein Verstand und gibt zu bedenken, dass die Aktion eventuell rechtlich nicht gültig wäre. Rückblickend betrachtend habe ich bei der Auftragserteilung an den Makler meine Intuition wohl gehört, ihr aber nicht Folge geleistet. Das Gefühl vom Makler mit seiner Aussage im Besitz von sieben konkreten Interessenten belogen worden zu sein ist die ganze Zeit geblieben. So jetzt ist Schluss, jetzt ist Klarheit.

Auffallend ist die schwere Energie, die erhebliche Unruhe die nicht nur ich sondern auch Irida und Luna spüren.

Fortsetzung Teil 3 folgt

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