Tagebuchauszug 15.Februar 2016 Teil 2

Im Laufe des Nachmittags fühle ich mich nach und nach besser. Ich genieße dies und bin dankbar. Nach dem Abendessen schauen wir fern. Auf einmal fällt mir die Anfrage von Maria ein. Nur wenige Augenblicke vergehen und mir ist klar: das will ich nicht, ich sehe mich nicht als Traumdeuter, schon gar nicht „dritte“ Person ohne direkten Kontakt zum „Klienten“. Nein, das ist nicht meins! Ich werde Maria diese Tatsache erklären. Sie muss sich damit zufrieden geben. Dann sind klare Verhältnisse geschaffen und ich habe in Zukunft in dieser Richtung meine Ruhe!

Ja das passt so! Ich fasse meine Gedanken in Worte und informiere Irida über meine Entscheidung. Nur wenige Sekunden danach wird mir schlagartig übel. Richtig übel, schlecht! Brechreiz stellt sich ein. Was soll das? Habe ich gegen mein Gefühl, gegen meine Intuition, meine Führung durch die Geistige Welt gehandelt?  Ich benötige nur kurze Zeit um zu kapieren. Die Ablehnung der Anfrage wurde ausschließlich von meinem Verstand diktiert. Ein typischer Vorgang in der dritten Dimension. Ja, das ist die Antwort! Irida ist der gleichen Meinung. Ich beschließe bei der Geistigen Welt nachzufragen. Ich werde eine klare Botschaft erhalten. Da bin ich mir sicher. Kaum habe ich den Entschluss gefasst geht es mir wieder besser. Ich fühle mich leicht, zufrieden, sicher, so als ob „nichts“ gewesen wäre!

Ich begebe mich ins Arbeitszimmer, zünde eine Kerze an und verbinde mich bewusst durch mein Höheres Selbst mit der Geistigen Welt und mit meinem Wurzelchakra mit Mutter Erde. Sofort spüre ich angenehme Energien und einen permanenten Luftzug. Ein untrügliches Zeichen für die Anwesenheit von Erzengel Michael und seiner Gruppe. Ich vernehme die Worte und schreibe sie mit geschlossenen Augen auf ein quergelegtes A4-Blatt:

„fühle dich geehrt, die Anfrage ist sehr wohl richtig adressiert, das ist dein Ding, dein Verstand war anderer Meinung, doch wir sagen dir du kannst das, vertraue, wir unterstützen dich in allen Angelegenheiten. – Der junge Mann ist unsicher, Geschehnisse kann er nicht verarbeiten, er weiß, glaubt dass mit ihm etwas nicht stimmt, in der Tat fühlt er sich verfolgt, beobachtet, ist ängstlich, weiß nicht wie ihm geschieht, der Traum hat keine tiefere Bedeutung als dass er sich an Maria wendet um Hilfe zu erhalten. Gespräche sind nötig, er braucht jemanden der ihn versteht, er ist verzweifelt, fühlt sich allein gelassen, dreht sich im Kreis, hat wirre Gedanke, rotiert, braucht Halt, überspielt seine Unsicherheit, er sucht Stand auf der Erde, den er bereits verloren hat, Erdung ist wichtig, und doch folgt er seinem Seelenplan, seine Seele wird sich entscheiden, der Drang zu gehen ist da, erkämpft, Gespräche führen ist angesagt, dringend, sofort, er ist Verzweiflung pur, wenn er nicht will ist das seine Sache, er wird seinen Weg gehen, informiere Maria telefonisch, so viel für jetzt“

Ich bedanke mich für die Botschaft. Ich halte das beidseitig beschriebene Blatt in meinen Händen und staune über die deutliche, sehr gut lesbare Schrift. Oh, fast so schön als hätte ich mit offenen Augen geschrieben. Maria freut sich über meinen Anruf. Ich lese ihr die Botschaft vor. Sie bedankt sich: „du hast mir sehr, sehr geholfen. Ich habe hineingespürt und das Chaos geahnt. Bei meinen Mentoren wollte ich nicht nachfragen da beide viel zu tun haben. So habe ich dich gebeten weil ich weiß welch gute Verbindung du zur Geistigen Welt hast.“ Sie will noch wissen welche Bedeutung der im Traum eingeritzte Namen hat. Obwohl die Geistige Welt klargelegt hat, dass der Traum keine tiefere Bedeutung hat will sie dieses Detail erfahren. Also wiederhole ich die betreffende Textpassage. Maria wünscht sich dass wir uns auch künftig gegenseitig unterstützen. Gerne sage ich ihr zu.

Den ganzen Abend über fühle ich mich gut, sehr gut. Wiederum eine wichtige, sehr wichtige Erkenntnis, eigentlich eine Wiederholung dessen was ich weiß: „wenn ich mich in die dritte Dimension begebe bzw. nach den Gesetzen der dritten Dimension handle anstatt die Energien der fünften Dimensionen zu nutzen bzw. mich in diese zu begeben reagieren meine Seele, mein Höheres Selbst. Unangenehme körperliche, geistige, mentale Befindlichkeiten sind die Folge. Sobald ich dies erkenne, die Kraft aufbringe meinen Verstand in seinen ihm nun zustehenden Wirkungskreis zurückzubringen geht es mir wieder gut.“ Danke! Danke! Danke! JJJ

Teil 3 folgt in den nächsten Tagen …..

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